Raumfahrtmissionen, wissenschaftliche oder kommerzielle Satelliten, Raumforschungsprojekte wie die Rosetta-Mission der ESA oder der Rover "Opportunity" der NASA-Marsexpedition können nur gelingen, wenn alle eingesetzten Werkstoffe, Komponenten und Baugruppen erfolgreich unter Hochvakuum- und Ultrahochvakuumbedingungen getestet wurden. Weltraumsimulationskammern gibt es in allen Größen: von wenigen Litern zum Testen kleiner Objekte wie Leiterplatten bis hin zu mehreren tausend Kubikmetern für den Nachweis der Raumfahrttauglichkeit ganzer Raumschiffe. Aber auch von der Erde aus setzt der Blick ins All häufig den Einsatz von Vakuumtechnologie voraus, zum Beispiel bei der Beschichtung von Teleskopspiegeln.