Chemische Sterilisationsmethoden arbeiten bei deutlich niedrigeren Temperaturen, als Dampfsterilisatoren und sind damit für hitzeempfindliche Materialien wie bspw. Plastik geeignet. Anstatt Hitze nutzen chemische Sterilisationsverfahren den Ätzeffekt, um Mikroorganismen abzutöten. Die gängigsten Verfahren sind Plasma Sterilisation mit Hydrogenperoxid (H2O2) oder Ozon (O3) oder Gas Sterilisation mit Formaldehyd oder Ethylenoxid. Für eine effiziente Sterilisation ist Vakuum unerlässlich: Im ersten Schritt sind mehrere Vakuumzyklen notwendig, um die Sterilisationskammer optimal für den Prozess zu konditionieren. Nach der Sterilisation sorgt Vakuum für eine sichere Trocknung - die eingesetzten Gase können je nach Konzentration reaktiv oder gesundheitsschädigend sein, weshalb einem zuverlässigen Vakuum auch ein Sicherheitsaspekt zukommt. Mit Leybold Vakuumpumpen sorgen wir sowohl für eine effiziente Konditionierung, als auch eine sichere Arbeitsumgebung.