Zentralvakuum Anlagen (CVS)

Zentralvakuum Anlagen (CVS)

In anspruchsvollen Anwendungen, in denen ein unterbrechungsfreies Vakuum für mehrere Abnehmer gefordert ist, sorgen die Zentralvakuumstationen (CVS) von Leybold für eine kontinuierliche Verfügbarkeit. Typische Einsatzgebiete sind etwa die Förderung, Handhabung, Entgasung sowie das Thermoformen, Vakuumpressen, Verpacken und der Betrieb medizintechnischer Apparaturen wie auch Laboranwendungen mit mehreren Verbrauchern.

Leistung für unterschiedliche Bereiche
Speziell für diese Prozesse eignen sich unsere bewährten SOGEVAC-Drehschieberpumpen, weil sie in der Lage sind, ganz unterschiedliche Bedarfe zu decken. In allen Einsatzgebieten erfüllen die Pumpen zuverlässig das Anforderungsprofil in punkto Betriebsdruck, Zykluszeit und Systemverfügbarkeit – auch unter erschwerten Produktionsbedingungen.

Gerade auf der Basis des modularen Designs der SOGEVAC-Systeme lassen sich unsere Zentralvakuumstationen exakt auf die kundenspezifischen Prozesse abstimmen. Die platzsparenden, wartungsarmen Systemlösungen überzeugen ihre Anwender durch ihre einfache Bedienbarkeit, das gute Preis-Leistungs-Verhältnis sowie niedrige Betriebskosten.

Betriebsbereit durch hohes Puffervolumen
Mit ihrem großen Puffervolumen sorgen unsere komplett schlüsselfertigen Zentralvakuumstationen darüber hinaus für eine schnelle Betriebsbereitschaft und kurze Zykluszeiten. Dabei bewegt sich der typische Arbeitsdruck im Bereich zwischen 0,5 und 500mbar.

Anwendungsbeispiel RTM
Manche Herstellungsverfahren von Verbundwerkstoffen setzen voraus,  dass unterschiedliche Vakuumniveaus bereitgestellt werden. So erfordert etwa das Harzinjektionsverfahren ein Vakuum, um die Form abzuschließen, während zugleich ein regelbares Vakuumniveau für die Harzimprägnierung gebraucht wird. Gerade die SOGEVAC Zentralvakuumstationen bieten hierfür die notwendige Leistung und Zuverlässigkeit auf, um den Erfolg unter derart anspruchsvollen Produktionsbedingungen zu gewährleisten.

Anwendungsbeispiel Thermoformen industriell hergestellter Arzneimittel
Bei der Verordnung und Anwendung von Medikamenten ist die Einnahme von Kapseln eine gebräuchliche Darreichungsform, die den Heilungsprozess unterstützt. Allerdings gewährleistet nur eine korrekte Vergabe, dass sich die Kapselhülle im Magen oder Dünndarm auflöst und der Arzneistoff seine Wirkung entfalten kann. Das richtige Formen der Kapsel unter Einsatz der Vakuumtechnik ist somit für die pharmazeutische Qualität von ganz entscheidender Bedeutung.

Technische Features

Typischerweise besteht ein Zentralvakuum-System aus:

  • bis zu drei SOGEVAC-Pumpen (von 25 bis 300 m3 / h) 
  • Pufferbehälter 
  • manuellem Ventil (Grundsteuerung) oder elektropneumatischen Ventil (SPS-Steuerung) 
  • Staubfilter am Pumpeneinlass 
  • Messgerät / Sensor 
  • zweistufigem Druckregler 
  • Schaltschrank mit Regler 
  • den Verbindungselementen 
  • Saugvermögen von 25 bis 840 m3 / h 
  • Enddruck ≤ 0,5 mbar 
  • Druckbereich 0,5-500mbar
  • Behältervolumen vpm 60, 160, 300, 500 oder 1000 Liter 
  • Elektrische Leistung von 0,8 bis 18,9 kW 
  • Steuerungsart BASIC oder SPS.