Manche Systeme benötigen für das Erreichen extrem niedriger Temperaturen ein kontinuierliches Vakuumniveau. In Großforschungseinrichtungen, wie dem CERN in Genf, hätten Lecks im Rohrleitungssystem einen immens teuren Stillstand zur Folge. Die Betriebstemperatur kann nur mittels Helium konstant auf -271,3 °C gehalten werden, um die Teilchen auf Lichtgeschwindigkeit zur Kollision zu bringen.

Die richtige Auslegung von Komponenten und Systemen ist somit ein integraler Bestandteil des Forschungsbetriebs. Hier kommen unsere öl- und trockenverdichtenden Vakuumlösungen zur Anwendung. Wir sind einer der strategischen Technologielieferanten, der die Anforderungen des CERN bezüglich der Dichtigkeit, des Helium Saugvermögens sowie der Einbindung in die Anlagensteuerung erfüllen kann.

Neben dem Teilchenbeschleuniger kommen unsere Leckdetektoren im CERN aber auch bei der Dichtheitsprüfung des großen ATLAS-Detektors, des CMS (Compact Muon Spectrometer) und einzelner Komponenten zum Einsatz, die für die Antimaterie-Forschung verwendet werden.