Leybold-Mitarbeiter spenden an die Kinderonkologie des Kölner Kinderkrankenhauses

22.06.2017 – Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kölner Leybold GmbH haben
ein Herz für krebskranke Kinder. Sie spenden 5.000 € für die Arbeitsgruppe
Experimentelle Onkologie am Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße. Diese
Arbeitsgruppe entwickelt individuelle Therapieansätze für die an Krebs erkrankten
Patienten im Kindes- und Jugendalter, die als unheilbar gelten.

„Auch im Namen unserer kleinen Patienten und deren Familien möchten wir uns bei den Mitarbeitern
von Leybold ausdrücklich für ihre wertvolle Unterstützung bedanken.“ Mit diesen Worten nahm der
Leiter der Kinderonkologie und der Arbeitsgruppe „Experimentelle Onkologie“, Dr. Aram Prokop, am
21. Juni 2017 eine Spende über 5000 Euro aus den Händen von Johan van der Eeken, dem
Geschäftsführer der Leybold GmbH aus Köln, entgegen.

Laut Dr. Aram Prokop sind es gerade solche Spendenaktionen, die einen wichtigen Ansporn bei der
Suche nach neuen, besseren Wirkstoffen gegen Krebs bilden. Zu diesem Zweck untersucht die AG
„Experimentelle Onkologie“ sogenannte Zelltod-Resistenz-Mechanismen in bösartigen Zellen und
entwickelt daraus individuelle Therapieansätze für Patienten im Kindes- und Jugendalter, die als
unheilbar gelten.

Für Dr. Aram Prokop sind diese Zuwendungen aber auch deshalb elementar, weil die Arbeitsgruppe
des kommunalen Krankenhauses über keinen eigenen Forschungsetat verfügt und daher auf
Drittmittel angewiesen ist. Auf der Basis derartiger Hilfsmaßnahmen kann die Forschung und
Versorgung noch einmal intensiviert werden. Mit Erfolg: Der älteste geheilte Patient ist heute bereits
erwachsen und lebt seit über sieben Jahren tumorfrei.

„Die fünf Abteilungen im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße sind ein elementares Angebot der
Krankenversorgung des kompletten Kinder- und Jugendalters für die Stadt Köln und die gesamte
Region. In rund 300 stationären Betten werden in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, der
Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie sowie in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
(Standort Holweide) viele unterschiedliche Krankheitsbilder betreut. Ein besonderer Schwerpunkt
liegt in der durch das Unternehmen Leybold unterstützten pädiatrischen Hämato-Onkologie. Die
Interdisziplinarität der Amsterdamer Straße wird im Zusammenwirken der hämato-onkologischen
Spezialisten mit den erfahrenen Operateuren bei allen Tumorerkrankungen gewährleistet – immer
in Gemeinschaft mit den spezialisierten Abteilungen für Kinderanästhesie und Kinderradiologie des
Hauses“, erläutert Prof. Dr. Michael Weiß, Ärztlicher Direktor im Kinderkrankenhaus Amsterdamer
Straße.

„Gerade der Gedanke, dass die Forschungsergebnisse des Kinderkrankenhauses auf externer Hilfe
basieren, war für unsere Mitarbeiter neben dem Bezug zur Stadt Köln ausschlaggebend bei der
Entscheidung, exakt dieses Projekt zu unterstützen“, unterstreicht der Leybold Geschäftsführer,
Johan van der Eeken.

Darüber hinaus hat die Vakuumtechnik aus dem Hause Leybold aber auch einen technologischen
Bezug zur Labormedizin: Vakuumpumpen und -Systeme sind die Basis für viele Anwendungen in
der Forschung und Medizintechnik. Dort werden Produkte aus dem Hochvakuum-Bereich in
moderne Analysengeräte integriert.

So ist etwa die Massenspektrometrie-basierte Analytik aus dem labordiagnostischen Alltag
heutzutage kaum mehr wegzudenken und wird zukünftig eine wachsende Bedeutung für die
Labormedizin erlangen. „Wir können also auch auf diesem Wege einen soliden Beitrag zu
innovativen Forschungsergebnissen leisten, um Krankheiten in Zukunft erfolgreich bekämpfen zu
können“, betont Johan van der Eeken.

„Das Engagement einer solchen Forschungsgruppe kann unter dem Strich gar nicht hoch genug
eingeschätzt werden und wir sind froh, dass der Raum Köln über eine derartige Institution verfügt“,
bilanziert Christina Steigler, Head of Marketing & Communications der Leybold GmbH.
Die Hilfe der Leybold-Mitarbeiter gelangt aber auch nicht zuletzt deshalb an die richtige Stelle, weil
Krebserkrankungen immer noch die am häufigsten auftretende tödliche Krankheit bei Kindern und
Jugendlichen sind.
Von