Ausbildung: Industriekaufmann

Rolle: Teamleiter Business Application Management (IT)

Bei Leybold seit: 1998

"Was für mich persönlich Leybold als guten Arbeitgeber ausmacht, ist dass man den Leuten Chancen einräumt, dass man die Potentiale sieht und versucht die Kollegen weiterzuentwickeln und allen ein berufliches Zuhause gibt."

SEIT WANN ARBEITEST DU BEI LEYBOLD UND WIE HAT SICH DEIN WERDEGANG ENTWICKELT?

Angefangen habe ich im März 1998, da war ich als Aushilfe für 4 Wochen in der Exportkontrolle. Direkt im Anschluss hatte ich die Möglichkeit im User Help Desk tätig zu sein. Meine Hauptaufgabe war dort das Ausrollen von Microsoft Outlook zu begleiten bis ich meine Ausbildung zum Industriekaufmann im Sommer 1999 angefangen habe.

DAS HAST DU ALLES BEREITS VOR DEINER AUSBILDUNG GEMACHT – WIE SO EINE ART QUEREINSTIEG?

Ich habe mein Fachabitur damals hingeschmissen und wollte „schaffen“. Daher habe ich die Stelle als Aushilfe angenommen. So ganz ohne Abschluss wollte ich dann meinen Berufsweg auch nicht starten und habe mich um einen Ausbildungsplatz als Industriekaufmann bei Leybold beworben. Ich bin auch normal durch den Bewerbungsprozess gegangen und habe die Stelle dann auch tatsächlich bekommen.

UND WIE GING ES NACH DER AUSBILDUNG WEITER?

Nach der Ausbildung bin ich dann zurück zum User Help Desk gewechselt. Ich habe schon während der Ausbildung gemerkt, dass die IT mein Ding ist. Privat habe ich da ein sehr großes Interesse und das wollte ich auch beruflich machen. Dort war ich dann zweieinhalb Jahre tätig. Ich habe dann die Möglichkeit bekommen in den Bereich Application Management zu wechseln, wo ich auch noch heute tätig bin. Das war für mich schon ein großer Schritt. Vorher war ich ein PC-Schrauber, der eher unter den Tischen (an den PCs) gearbeitet hat und plötzlich mit Produkten der Firma SAP zu tun hatte. Anfänglich war ich mit der Betreuung des SAP-Enterprise Portals beschäftigt, später habe ich im Selbststudium die Programmierung in ABAP gelernt. Glücklicherweise hat man mir hierfür auch die nötige Zeit eingeräumt. Außerdem konnte ich mich auch als SAP Developer bei SAP zertifizieren lassen. In dem Bereich der Programmierung war ich dann über 15 Jahre tätig. Das hat mir richtig Spaß gemacht! Vor 2 Jahren habe ich dann die Möglichkeit bekommen als Teamleiter das Business Application Management zu leiten und diese Möglichkeit habe ich dann wahrgenommen.

DU WARST VORHER SEHR TECHNISCH UNTERWEGS. WIE SIND DENN MITTLERWEILE DEINE HAUPTAUFGABEN?

Heute bin ich für die Ressourcen-Planung zuständig, für Eskalation, für organisatorische Themen. Nebenbei betreue ich auch noch operative Themen. Wenn es im Projektgeschäft klemmt, springe ich natürlich auch ein.

DAS IST DEINE ERSTE FÜHRUNGSAUFGABE. WIE HAT DICH DENN DIE FIRMA LEYBOLD UNTERSTÜTZ IN DIESE NEUE ROLLE HINEIN ZU FINDEN?

Als ich den Schritt in die Führungsrolle gewagt habe, war das ein großer Schritt für mich. Eine andere Verantwortung. Mit Menschen arbeiten. Das war für mich schon eine sehr große Herausforderung, wo ich auch, das kann man nicht anders sagen, Angst hatte. Aber die wurde mir auf allen Ebenen genommen. Ich hatte und habe den Rückhalt von meinen Kollegen sowie von meinen Vorgesetzten.

Ich hatte ja die klassische Situation, dass ich vom Kollegen zum Teamleiter wurde. Da gab es schon einige Hürden. Ich war vorher rein technisch und operativ tätig und hatte mit Mitarbeiterführung nichts zu tun. Da musste ich schon meine Komfortzone verlassen. Hierbei hat mich die Firma Leybold gut unterstützt, in dem ich ein Coaching bekommen habe. Hier wurde mir gezeigt wie ich am besten mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen umgehe, wie ich plane, wie ich auch schwierige Gespräche führen kann. Zusätzlich habe ich auch noch ein Mentoring bekommen. Das hat mir richtig viel geholfen. Das heißt ich habe eine erfahrene Kollegin, die auch Führungskraft ist, zur Seite gestellt bekommen, mit der ich mich regelmäßig austausche. Sie steht mir auch heute noch viel zur Seite und gibt mir seelische Unterstützung. Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich diese Unterstützung erhalten habe.

WAS BEWUNDERST DU BEI DEINEN MITARBEITERINNEN ODER KOLLEGINNEN BESONDERS?

Was ich richtig bewundere ist zum einen mit welcher Leidenschaft die Kollegen und Kolleginnen arbeiten und man neuen Dingen offen gegenübersteht und lösungsorientiert arbeitet. Natürlich ist man nicht immer auf einer Wellenlänge, oder hat auch mal unterschiedliche Meinungen, aber trotzdem arbeitet man dann an der Sache und das auf Augenhöhe. Das finde ich großartig. Da muss ich auch einfach sagen, da bin ich überzeugt beim richtigen Arbeitgeber zu sein, weil das tatsächlich flächendeckend der Fall ist.

DAS LEITET SEHR GUT ZUR NÄCHSTEN FRAGE ÜBER. – WAS SCHÄTZT DU AN LEYBOLD ALS ARBEITGEBER?

Was für mich persönlich Leybold als guten Arbeitgeber ausmacht, ist dass man den Leuten Chancen einräumt, dass man die Potentiale sieht und versucht die Kollegen weiterzuentwickeln und allen ein berufliches Zuhause gibt. Das finde ich richtig gut. Die Erfahrung habe ich auch persönlich gemacht.

ZUM ABSCHLUSS VIELLEICHT EINE PERSÖNLICHERE FRAGE. WENN DU EINE SACHE AUF DER WELT VERÄNDERN KÖNNTEST, WAS WÄRE DAS?

Ich finde es gibt zu viel Ungerechtigkeit auf der Welt. Das würde ich gerne wieder in Ordnung bringen.