MARCO TROCHA

KOSTENSTELLENLEITER IM BEREICH PRPOCESS DEVELOPMENT FÜR DEN BEREICH MONTAGE

"Man ist offen, es gibt eine Open-Door-Philosophie, man duzt sich direkt. Jeder der am nächsten am Problem dran ist soll eine Lösung finden, den Mund aufmachen, sich empowert fühlen und dass da auch hingehört wird. Die Mischung aus diesen beiden Dingen macht es für mich aus."

Bei Leybold seit: Dezember 2019

Was sind deine Aufgaben bzw. die deines Bereiches?

Wir sind verantwortlich für die Entwicklung und Implementierung von neuen Montageanlagen und die Implementierung von neuen Produkten auf bestehenden Montageanlagen. Dabei bilden wir den kompletten Planungsstrang ab. Das heißt wir legen die Fertigungseinrichtungen aus, sprechen die mit der Konstruktion (Tool Design) durch, erstellen Projektpläne, schreiben Anfragespezifikationen für Zulieferer, bestellen Equipment, nehmen es in Betrieb und übergeben es dann an die Produktion.

Was war bisher dein größter Erfolg bei Leybold?

Ich bin ja noch relativ neu dabei und kann hier mit Sicherheit nicht so viel Spanendes beitragen, wie jemand, der schon 20 Jahre Erfahrung im Unternehmen hat. Allerdings könnte man es schon als Erfolg ansehen, dass man mir nach 3 Monaten die Rolle als Kostenstellenleiter übertragen hat und ich nun 5 Mitarbeiter disziplinarisch führen darf. Das lag zum einen vermutlich an meinen bisherigen Erfahrungen im Bereich der Personalführung, der grundsätzlichen Montageplanung in einem Automotiv-Unternehmen und im Bereich Lean Manufacturing. Zum anderen hat man mir hier aber auch großes Vertrauen entgegengebracht, mir nach so kurzer Zeit im Unternehmen diese Rolle zuzutrauen.

Worauf freust du dich jeden Tag bei der Arbeit?

Ich freue mich jeden Tag auf die Menschen. Das ist jetzt keine künstliche Message. Es ist wirklich so, dass die Menschen zu 99% einen sehr positiven Eindruck auf mich gemacht haben. Vielleicht liegt es auch ein bisschen an der kölschen Mentalität. Der Rheinländer ist sich selbst ja ähnlich und auch sympathisch, vielleicht hängt es damit zusammen. Aber natürlich liegt es auch an der Unternehmensphilosophie von Atlas Copco. Man ist offen, es gibt eine Open-Door-Philosophie, man duzt sich direkt. Jeder der am nächsten am Problem dran ist soll eine Lösung finden, den Mund aufmachen, sich empowert fühlen und dass da auch hingehört wird. Die Mischung aus diesen beiden Dingen macht es für mich aus. Ich habe enorm viel Hilfsbereitschaft erfahren in den ersten Monaten, ob das von der Produktionsseite war, ob es im Engineering war, ob es vom Controlling war oder auch abteilungsintern. Alle haben direkt alle relevanten Informationen mit mir geteilt, sich Zeit genommen, auf jede Frage eine Antwort gegeben. Dieses Einlernen, Einleben haben die Leute bei Leybold und bei Atlas Copco mir echt einfach gemacht. Und dieses gute Gefühl nehme ich mit und das begleitet mich auch immer noch.

Wofür interessierst du dich außerhalb der Arbeit?

Ich habe mein Leben lang Fußball gespielt und tue das auch immer noch. Ich habe zwei Kinder und einen Hund mit denen ich gern an der frischen Luft bin. Wir gehen wandern, fahren gern in den Urlaub. Auch mein Großer spielt Fußball, wo ich dann natürlich auch mit dabei bin. Ich laufe auch gerne und habe mich wieder für den Kölner Halbmarathon angemeldet.