Ausbildung: Industriekauffrau, studiert aktuell berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen

Rolle: Demand Planner & Key-Userin APO-DP

Bei Leybold seit: 2014

„Wenn ich neue Herausforderungen gesucht habe, sind mir diese ermöglicht worden und es wurde gesagt: Du traust dir das zu – Dann hast du hier auch die Möglichkeit!“

 

 

SEIT WANN ARBEITEST DU BEI LEYBOLD UND IN WELCHER FUNKTION BIST DU EINGESTIEGEN?

Ich habe im September 2014 meine Ausbildung bei Leybold als Industriekauffrau angefangen und bin nach der Ausbildung als Beschafferin für Handelsware übernommen worden.

WAS SIND DEINE HAUPTAUFGABEN?

Mittlerweile bin ich Demand Planner. Das bedeutet, dass ich die richtigen Mengen und Projekte in unseren Produktionslinien im APO-DP plane. Wir arbeiten im SAP überwiegend im P10 System, es gibt allerdings auch noch das P50 System und da ist unter anderem das Planungssystem von Leybold drin. Das bedeutet, dass dort die richtigen Mengen geplant werden müssen, damit Material rechtzeitig getriggert wird. Damit wir aber keinen enorm hohen Lagerbestand riskieren, da wir das Material schon vorab bestellen, geht es primär darum die Balance zu halten. Das hängt auch viel mit der Erfahrung des Planers zusammen. Gerade seit wir von Atlas Copco übernommen wurden, ist es umso wichtiger geworden, dass richtig geplant wird.

Ich mache teilweise auch noch die Beschaffung der Handelsware und bin parallel für manche Tools oder spezielle Projekte zuständig, beispielsweise die EMEA Request Data Base. Seit Anfang Februar habe ich die Vertretung der Teamleitung übernommen, seit Anfang März habe ich zusätzlich die Rolle des Local Key-Users für das SAP-Modul APO-DP eingenommen. Das bedeutet, wenn jemand Fragen oder Probleme im Bereich Planung hat, bin ich in Köln die erste Ansprechpartnerin.

WAS GEFÄLLT DIR AN DEINEM JOB BESONDERS GUT?

Mittlerweile habe ich durch meine Entwicklung auch Einblick in Prozesse und Abläufe, bei denen ich mich einklinken und auch teilweise Dinge beeinflussen kann. Ich kann meine Gedanken mit einfließen lassen, damit wir die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten haben. Und es gefällt mir, dass ich aufgrund der verschiedenen Tools, die ich betreue mit vielen Abteilungen und mit Kollegen an anderen internationalen Leybold Standorten z.B. Italien, Frankreich usw. in Kontakt bin.

DAS KLINGT WIRKLICH SPANNEND UND INTERNATIONAL. INWIEFERN HAT DICH DIE FIRMA DABEI UNTERSTÜTZT ZU WACHSEN?

Ich habe immer wieder neue Herausforderungen bekommen und auch Möglichkeiten mich zu beweisen. Mir werden Entfaltungsmöglichkeiten gegeben. Wenn ich Herausforderungen gesucht habe, sind mir diese ermöglicht worden und es wurde gesagt: „Du traust dir das zu– Dann hast du hier auch die Möglichkeit!“

WAS WAR DEINE BISHER GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG IN DEINEM AKTUELLEN JOB?

Das war die Implementierung eines neuen Tools in unserem Team. Das war eine sehr große Herausforderung, weil es sehr viel und lange Überzeugungsarbeit bedeutet hat. Es galt die Kollegen von dem Vorteil des Tools für das ganze Unternehmen zu überzeugen. Und mittlerweile wird das Tool auch abteilungsübergreifend genutzt.

GIBT ES JEMANDEN IM UNTERNEHMEN, DEN / DIE BESONDERS BEWUNDERST? WAS ZEICHNET DIESE PERSON INSBESONDERE AUS?

Es gibt nicht die eine gewisse Person. Es sind immer viele, es ist sehr gemischt. Es sind direkte Kollegen oder auch Vorgesetzte, die ich bewundere. Es sind, insbesondere welche, die sich für Veränderung und Verbesserung einsetzen, damit Prozesse verbessert werden, es schneller und effizienter geht, damit alle Beteiligten was davon haben. Und auch Personen, die es geschafft haben, Prozesse zu etablieren, die sich jahrelang halten oder bewährt haben. Zum Beispiel die Open Order Liste, wo alle offenen Bestellungen, die wir an Lieferanten haben, festgehalten werden. Die ist schon seit Jahren in Benutzung und hilft uns im Daily Business erheblich. Oder auch Menschen, die auf souveräne Art mit Herausforderungen umgehen, wo ich dann noch etwas lernen kann. Und dann gibt es die Kollegen, die sich über Jahre, in denen sie bei Leybold sind, ein überdurchschnittliches Wissensspektrum angeeignet haben. Man kann immer auf sie zu zugehen und sie geben das Wissen mit Freuden weiter. Das finde ich bemerkenswert.

WIE SCHAFFST DU ES PRIVATLEBEN UND ARBEIT GUT MITEINANDER ZU VEREINBAREN? GIBT ES HIER UNTERSTÜTZUNG SEITENS DES UNTERNEHMENS?

Da ich auch noch berufsbegleitend studiere, muss ich Arbeit, Uni und Privatleben miteinander vereinbaren. Dadurch, dass Leybold Gleitzeit anbietet, unterstützt mich das natürlich dabei alles zu managen. Ich kann mir die Zeiten einteilen. In besonders stressigen Klausurphasen, die ich auch hatte, durfte ich auch Bildungsurlaub in Anspruch nehmen. Das hat mir sehr geholfen.

WIE WÜRDEST DU DICH SELBST BESCHREIBEN?

Ich würde sagen ich bin hilfsbereit, ehrgeizig, fürsorglich, diszipliniert, humorvoll, ambitioniert, kritikfähig, begeisterungsfähig und lösungsorientiert.

WOFÜR INTERESSIERST DU DICH AUSSERHALB DER ARBEIT?

Ich reise gern aufgrund meines Interesses an Kultur und Kunst. Es ist so, dass ich kaum ein Kunstmuseum auslasse in einer fremden Stadt, die ich bereise. Meine besten Freunde und Familie sind mir sehr wichtig. SciFi und Fantasy gehören auch zu meinen Interessen.