Die sich während des ersten Ladevorgangs (=Formierung) bildenden Gase sammeln sich in der sogenannten Gastasche, die anschließend unter Vakuum abgesaugt und versiegelt wird. Eine reine, trockene Vakuumumgebung ist hier essentiell, um eine Verunreinigung der Zelle in jedem Fall zu vermeiden. Zudem kann das Gas nur unter Vakuum vollständig und rückstandsfrei abgesaugt werden. Eine besondere Herausforderung für die Vakuuminstallation ist jedoch auch hier, dass die toxischen Gase in die Pumpen gelangen und das Öl angreifen können. Daher sind trocken laufende Pumpen in diesem Prozessschritt die optimale Lösung, da sie ohne Öl auskommen. Auch öl-gedichtete Pumpen liefern in diesem Prozessschritt eine optimale Performance und können bei weniger aggressiven Prozessgasen eingesetzt werden. 

Die fertigen Li-Ionen Zellen haben eine hohe Energiedichte. Der Elektrolyt, u. a. bestehend aus einem Leitsalz und organischen Lösemitteln, reagiert heftig und schnell unter Umgebungsbedingungen. Die Dichtheit einer Zelle ist deshalb ein wichtiges Sicherheitskriterium. In Elektrofahrzeugen und Flugzeugen werden nur dichtigkeitsgeprüfte Li-Ion-Zellen eingesetzt. Um diese wichtige und sicherheitsrelevante Dichtheitsprüfung mit hoher Zuverlässigkeit und Genauigkeit durchzuführen, sollte das Batteriegehäuse bereits zu Beginn leckgeprüft werden. Für die prismatischen und zylindrischen Zellgehäuse bietet Leybold verschiedene Varianten des PHOENIX Helium Lecksuchers an. Je nach Anforderung, Größe und Umgebungsbedingungen kann der PHOENIX Quadro mit trockener oder öl-gedichteter Pumpe eingesetzt werden. Für flexible Anwendungen kann der PHOENIX Vario mit beliebiger Vorpumpe eingesetzt werden. Alle PHOENIX Lecksucher verfügen über höchste Genauigkeit der Messungen und sind intuitiv bedienbar.